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Diskuswurf

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Übergangsphase

Mit dem Aufsetzen des stark gebeugten rechten Beines beginnt die Übergangsphase, in der nach der Amortisation des Bremsstoßes der 2. Beschleunigungskraftstoß erfolgt. Dazu wird das rechte Bein nach dem Aufsetzen auf dem Fußballen (ca. 180° entgegen der Wurfrichtung) sofort aktiv in Wurfrichtung weitergedreht. Der Wurfarm wird bewusst ,,zurückgehalten", so dass sie starke Verwringung zwischen dem ,,vorauseilenden" Unterkörper und dem Rumpf bzw. Wurfarm aufrechterhalten bleibt. Die Verwringung wird durch den linken Arm unterstützt, der - bewusst entgegen der Wurfrichtung gehalten - den ,,Gegenpol" zur in Wurfrichtung wirkenden Drehstreckbewegung des rechten Beines bildet.
Das Aufsetzen des im Kniegelenk fixierten linken Beines muss zeitlich unmittelbar nach dem rechten Bein erfolgen, um eine schnelle Überleitung in die Abwurfphase zu sichern.

Abwurfphase

In der Abwurfphase erfolgt die maximale Endbeschleunigung des Gerätes auf einem Winkelweg von mindestens 270°. Dies erfordert, dass sich beim Aufsetzen des linken Beines (Wurfauslage) der Schultergürtel noch senkrecht über dem rechten Bein befindet. Der Wurfarm soll dabei von der Seite gesehen noch hinter dem Körper sichtbar sein und nur minimal unter Schulterhöhe gehalten werden.

· Die Endbeschleunigung erfolgt durch eine explosive Dreh-Schwenk-Streck-Bewegung
um die fixierte linke Körperseite, die aus dem Fuß beginnt und sich im Nacheinander über Knie, Hüfte Schulter zum Wurfarm fortsetzt. Die Verwringung soll dabei so lange wie möglich aufrechterhalten werden (Wurfverzögerung). Wenn das rechte Knie in Wurf- richtung zeigt und die Beckenquerachse fast rechtwinklig zur Wurfrichtung steht, soll der Wurfarm noch entgegen der Wurfrichtung zeigen und den tiefsten Punkt der Bewegungsbahn des Gerätes erreichen. Der Neigungswinkel der Bewegungsbahn des Gerätes soll dabei dem angestrebten Abflugwinkel entsprechen. Das linke Bein hat zunächst Stemmfunktion. Seine Aufwärtsstreckung beginnt erst, wenn das rechte Knie in Wurfrichtung zeigt. Der linke Arm bremst die Drehbewegung der Schulter ab, wenn Hüft- und Schulterachse parallel und rechtwinklig zur Abwurfrichtung stehen.

· Der Abwurf des Gerätes erfolgt in Schulterhöhe bei völliger Beinstreckung unter einem
optimalen Abflugwinkel von 36° (bei Windstille).
Für den Anfänger ist das Aufrechterhalten des Bodenkontaktes beider Beine bis zum Moment des Abwurfes zu empfehlen (günstige Bedingungen für einen langen Beschleunigungsweg).
Im Hochleistungsbereich ist neben dem Standabwurf (mit Bodenkontakt) auch die Variante des sogenannten Sprungabwurfs (Lösen der Beine nach explosiver Beinstreckung im Abwurf) anzutreffen.
Abfluggeschwindigkeiten von 24-27 m/s sind Voraussetzungen für Wettkampfleistungen im Weltspitzenbereich.

· Das Abfangen der in Bewegung befindlichen Körpermasse wird durch sprunghaften
Beinwechsel, starkes Beugen des Standbeines (rechts) und damit Senken des KSP erreicht.5

 

  
Bürgerliches Gesetzbuch BGB
von Helmut Köhler
Siehe auch:
Handelsgesetzbuch HGB: ohne Seehandelsrech...
Arbeitsgesetze
Grundgesetz GG: Menschenrechtskonvention, Europäischer Gerichtsh...
Strafgesetzbuch StGB
Aktiengesetz · GmbH-Gesetz: mit Umwandlungsgesetz, Wertpapiererw...
Zivilprozeßordnung. ZPO
 
   
 
     
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