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Diskuswurf

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Technik und Phasen

Technik

Der Diskuswurf gehört zu den leichtathletischen Rotationswürfen. Bedingt durch die Form und das Gewicht des Gerätes sowie den infolge der Umdrehung relativ langen Beschleunigungsweg ist die Erzeugung hoher Geschwindigkeiten möglich. Ihre effektive Übertragung auf das Gerät setzt gute koordinative Fähigkeiten voraus. Gleichzeitig sind jedoch hohe Kraftfähigkeiten notwendig, da der Werfer - neben der Kraft zur Beschleunigung des Gerätes zusätzliche Kraft aufwenden muss, um der durch die Umdrehung entstehenden Zentrifugalkraft entgegenzuwirken.
Aus technischer Sicht wird die Leistung im Diskuswurf mitbestimmt durch:
- eine weite Anschwungsbewegung, die eine erste Verwringung zwischen Hüfte, Schulter und Wurfarm einleitet und die Voraussetzung für einen weiten Beschleunigungsweg schafft;
- eine wirkungsvolle Startphase zur Einleitung der Umdrehung, in der die Anfangsbeschleunigung des Systems Werfer/Gerät erfolgt und die Umsprungsphase kräftemäßig vorbereitet wird;
- einen flachen, raumgreifenden und zeitlich möglichst kurzen Umsprung, in dessen Verlauf Vorspannung im Körper aufgebaut wird;
- eine effektive Übergangsphase mit minimaler Verzögerung zwischen dem Aufsetzen des rechten und des linken Beines;
- eine explosive Abwurfbewegung, in der die Hauptbeschleunigung des Gerätes erfolgt.

Ausgangsstellung

Der Werfer steht aufrecht oder leicht gebeugt mit dem Rücken in Wurfrichtung am hinteren Kreisrand. Die Fußstellung ist etwas über schulterbreit.
Das Gerät wird so gehalten, dass die unteren Fingerglieder der Wurfhand den unteren Rand des Diskus umfassen. Der Daumen ist etwas abgespreizt und liegt auf dem Diskus.
Der obere Rand des Diskus wird leicht an den Unterarm angelehnt, so dass der Handrücken nach außen zeigt. Dabei darf das Handgelenk nicht abgewinkelt werden.
Die Handhaltung soll entspannt sein, darf keine Verkrampfung der Hand- und Armmuskulatur hervorrufen und muss eine freie Armbewegung mit großer Bewegungsamplitude ermöglichen.

Phasen

Anschwung

Durch den Anschwung soll das Gerät in eine Ausgangsposition gebracht werden, aus der ein langer Beschleunigungsweg möglich ist. Dazu wird der Wurfarm nach lockerem Hin- und Herpendeln an der rechten Körperseite oder nach ein- bis mehrmaligen Anschwüngen nach links in Schulterhöhe weit nach rechts-hinten-oben geführt. Dabei erfolgt die Gewichtsverlagerung auf das leicht gebeugte rechte Bein. Kopf und rechte Hüftseite werden nur wenig mit nach rechts gedreht, so dass eine starke Verwringung zwischen Schulter- und Hüftachse entsteht. Zur Unterstützung des weiteren Anschwunges wird der linke Fuß mit angehobener Ferse ebenfalls in Anschwungrichtung gedreht.

 

  
Bürgerliches Gesetzbuch BGB
von Helmut Köhler
Siehe auch:
Handelsgesetzbuch HGB: ohne Seehandelsrech...
Arbeitsgesetze
Grundgesetz GG: Menschenrechtskonvention, Europäischer Gerichtsh...
Strafgesetzbuch StGB
Aktiengesetz · GmbH-Gesetz: mit Umwandlungsgesetz, Wertpapiererw...
Zivilprozeßordnung. ZPO
 
   
 
     
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